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25.10.2015

Frankfurt-Marathon

Der Frankfurt-Marathon ist eine perfekt organisierte Veranstaltung. Es fehlte an nichts. Meine Familie war mit zwei Einzelstartern und zwei Staffeln am Start. Das Messegelände mit der Festhalle bieten viel Platz für 25000 Teilnehmer und deren Angehörige. Man war immer orientiert. Außer an den WC unmittelbar vor dem Start gab es keine Warteschlangen. Jeder Volontär konnte Auskunft geben egal zu welcher Frage. Die Strecke führt erst in Schleifen und gegenläufigen Teilstücken durch die City, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und durch das Bankenviertel umsäumt von vielen Zuschauern und Bands . Dann geht es über den Main in Wohngebiete - auch hier Zuschauer. Besonders beeindrucken das kerzengerade Teilstück über ca. 5 Kilometer zurück in die City. Die Skyline von Frankfurt vor Augen, vorbei an 11 Musikgruppen. Dann wieder in Schleifen durch die Stadt, bei km 36 erst mal vorbei an der Festhalle. Das fällt dann schon schwer, dann endlich der Zieleinlauf in die Festhalle. Stimmung pur, Cheerleader, Menschen, Anfeuerung, grelles Licht, Musik, Moderation, Fotografen, roter Teppich, Zielbogen - genial. Das geht unter die Haut. Meine Mutter und einige unserer Staffelteilnehmer hatten sich einen Platz direkt an der Absperrung erobert. Nacheinander trudelten alle Familienangehörigen, beim „Italiener“ direkt an der Strecke nur 200 m von der Festhalle entfernt, ein. Bei Apfelwein und italienischen Spezialitäten ließen wir es uns gut gehen und tauschen unsere Erlebnisse aus.

Ich hatte mir noch einmal einen „schnellen“ Lauf vorgenommen. Daraus wurde leider nichts. Ab Halbmarathondistanz wurde es schwer. Obwohl es bis dahin ganz ordentlich lief – aber wohl zu schnell. Doch mein Ergebnis beim Halbmarathon in Köln ermutigte mich, auf Angriff zu laufen. Allerdings hatte ich schon bei den letzten schnelleren Trainingseinheiten gespürt, dass ich nicht richtig „Dampf auf den Kessel“ bekam. Meine Hoffnung lag in der Taperingwoche unmittelbar vor dem Marathon. Naja, ich muss einsehen, dass die Abstände zur Bestzeit immer größer werden. Der Rückwärtstrend hält setzt sich fort. Aber bis zur Halbmarathondistanz reicht es noch für gute Zeiten. Das ist Ansporn für meine zukünftigen Triathlonwettkämpfe. Erneut die olympische Distanz, vielleicht sogar eine Mitteldistanz mit Halbmarathon als dritter Disziplin kann ich planen. Das ist auch sicher weniger schmerzhaft als nur zu laufen. So habe ich das in meinem ersten Triathlonjahr erfahren.

Insgesamt war das Marathonwochenende in Frankfurt ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Jeder fuhr als Sieger nach Hause.

Maria Scherf

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